1 - 12 (mag unaufgeräumte Gärten / Efeu, dichte Sträucher zur Brut)
Erithacus rubecula
Quelle Pixabay: Foto 1: jggrz, Foto 2: TheOtherKev, Foto 3: sharkolot, Foto 4: Alexas_Fotos, Foto 5: spirit1955
Inhaltsverzeichnis
1. Stimme
2. Aufenthalt / Bestand BRD
3. Körpermerkmale
4. Lebensweise
5. Lebensraum
6. Nahrung
7. Zugverhalten
8. Paarung / Brut
9. Feinde
10. Nistkasten
🔎
Wartensänger:
ca. auf Augenhöhe in Hecken, Sträuchern, Masten
• Tag + Nachtgesang - ganzjährig
singen fast das ganze Jahr über, am wenigsten während der Mauser im Spätsommer.
Nachtgesang: Oft nachts an hell erleuchteten Straßen oder Gebäuden zu hören.
Vielfalt: Mit über 275 nachgewiesenen Motiven sehr abwechslungsreich.
🎵Ruf
🎵tick hart•siiipe hoch (auch Weibchen singen)
Melodie: Oft ein kurzes, hohes, zittriges Motiv, das abwärts perlt.
Tonlage: Fein, melodiös und "melancholisch", oft verglichen mit dem Plätschern eines Baches.
🇧🇪 Brutvogel, Standvogel, Teilzieher
regelmäßiger, häufiger Brut + Jahresvogel Rlp
Brutpaare
RLP: 1000 (Regelm. häufiger 🪺+ Jahres🐦⬛ ganz Rlp.)
🇧🇪 3,4 -4,4 Mio 🪺Paare
🇪🇺 58,7-90,5 Mio Vögel
🌎130-201 Mio Vögel
Verbreitungsschwerpunkt: sehr häufiger Brutvogel in fast ganz 🇪🇺, eng an Wälder gebunden, Status: nicht gefährdet,Trend zunehmend
In 🇧🇪 Jahresvogel, Zugvogel, Wintergast, sehr häufiger Brutvogel
nicht gefährdet, Trend: stabil
Verbreitung in Deutschland
Brutvogel verschiedener Waldtypen. Es nimmt Hecken und Feldgehölze an und brütet in den Alpen bis zu Baumgrenze in 1900 m ü. NN.
🅰️ 5 J • 14 cm • 22 g • 🔛22 cm
🖍️Männchen + Weibchen nicht zu unterscheiden
* Brust + Kehle orange
* Bauch hell
* Schwanz/ Rücken / Hinterkopf braun
Jungvogel: orange Färbung fehlt, Brust gestrichelt braun
Ende Okt ist die Vollmauser der Rotkehlchen beendet. Die Vögel tragen dann ein frisches, unverwechselbares Federkleid.
Schnabel spitz, dünn
jagd hüpfend auf dem Boden
Außerhalb der Brutzeit strike standorttreue Einzelgänger. Die Vögel sind für ihr aggressives Revierverhalten bekannt.
Das Rotkehlchen ist berühmt für seine in Europa einmalige Unerschrockenheit. Bis auf einen Meter gesellt es sich auch völlig fremden Menschen zu. Der Grund: Es hält Ausschau nach großen Tieren, weil diese für gewöhnlich einige Insekten aufwirbeln, die dann vertilgt werden können.
🖍️ Tag- und dämmerungsaktiv.
🛌 SCHLAFPLÄTZE
einzeln
gut versteckt in dichtem Gebüsch, Efeu, Hecken oder Nadelbäumen. Sie bevorzugen geschützte, dunkle Orte, oft in Bodennähe. Im Winter suchen sie auch Hohlräume wie Nistkästen, Halbhöhlen, Schuppen oder Taubenschläge auf, um sich vor Kälte zu schützen
🌿 Wald, Park, Garten, Feld - mit Sträuchern zum Brüten
mit reichlich Sträuchern + hohen Bäumen.
Am liebsten Brombeerhecken in feuchten Wäldern. Meist bodennah im Unterholz o. Baumwurzeln.
Stadt: Efeuwände
🥄
Überwiegend Gliederfüßer, je nach Verfügbarkeit in unterschiedlichen Anteilen, Larven (aller Art), Asseln,
vor allem Insekten sowie Spinnen, auch Ringelwürmer.
Ab Herbst auch (zusätzlich) Holunderbeeren
im Winter gelegentlich Sämereien
Standvogel / Teilzieher 🇧🇪
Teilzieher: westliches Mittelmeer, vorwiegend Frankreich + iberische Halbinsel (nur wenige bis Nordafrika)
• meist weibliche
Während sehr viele Brutvögel Rlp im ❄️ verlassen, kommen häufig Durchzügler + Wintergäste aus vor allem östlichen + nördlichen Regionen vor. Da sie in der Regel ebenfalls sehr zutraulich, etwa in Gärten, sind, wird oft angenommen, dass es sich weiterhin um die Individuen der Sommermonate handeln würde.
In Deutschland ein Brutvogel, Zugvogel und Standvogel. Durchzügler im Winter durch Rotkehlchen aus Nord- und Osteuropa, die in Deutschland überwintern.
Heimzug /Frühjahrszug Mitte Feb -Ende Apr. Wegzug Ende Aug - Mitte Nov.
Ringfunde zeigen, dass Überwinterung bei Vögeln in Nordwestdeutschland vorkommt
❤️BALZ
Mrz-Jun • Reviertreu
(monogame Saisonehe)
🪹BRUT
1 - 2 x • Ende Apr -Jul
🌳BRUTORTE
Bodennest • gut getarnt• an Böschungen, zwischen Wurzeln, unter Baumstämmen, in Erdlöchern o. im Gras, selten in halboffenen Nistkästen
🛖NESTBAU
Halbhöhlenbrüter, Moos, Gras, Tierhaare, Federn, Blätter
Moos, Gras, Tierhaare, Federn, Blätter
↕️ ↕️ NESTHÖHE
bodennah, 1 -2 m H
🪺BRUTZEIT
14 T.
Versorgung im Nest
🥄Versorgung: 🚺🚹
NESTFLUCHT
14 T.
🥚EIER
2-7• ca, 2 cm groß, Weißlich bis beige mit rötlich-braunen Punkten oder Flecken, die sich oft am stumpfen Pol konzentrieren.
🍼WEITERVERSORGUNG
beide Eltern, einige T.
Klimawandel, Mensch, Wetter, Pestizide, Insektizide
Katze, Wiesel
Sperber, Elster, Falke
niedrige Halbhöhlen-Nistkästen ( gerne bodennah unter Baumstümpfen)
Brutrevier setzt dichten Bodenbewuchs voraus, woes das Nest gut versteckt in einer bodennahen Höhlung üppiger Vegetation o. Mauerloch anlegen kann. Mit ein wenig Mut zur Wildnis haben wir es als Gartenbesitzer also weitgehend selbst in der Hand, dem anmutigen Rotkehlchen ein Zuhause zu bieten.