Haussperling

1 - 12 (mag Nischen in Fassaden)

Passer domesticus

Quelle Foto 3: Anders_Mejlvang, Pixabay / Foto 4: MarquardtFotografie, Pixabay / Foto 5: the_iop,, Pixabay / Foto 6: © Simon Mannweiler / Wikimedia Commons / Foto 7: Steevie, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons

Haussperlinge beim Sandbad

Männchen + später Weibchen (immer an gleicher bevorzugter Badestelle. Im Hintergrund die Klappergrasmücke (wird von Weibchen verjagt)

4 Haussperlinge baden

Haussperling badet gemeinsam mit Rotkehlchen

Haussperling plustert sich

Inhaltsverzeichnis

1. Stimme

2. Aufenthalt / Bestand BRD

3. Körpermerkmale

4. Lebensweise

5. Lebensraum

6. Nahrung

7. Zugverhalten

8. Paarung / Brut / Lautäußerungen Nestlinge

9. Feinde

1. STIMME

🔎

Wartensänger: ab Feb/Mär - Aug (Balz)

.Exponierte, geschützte Orte in der Nähe von Nistplätzen (dichte Hecke, Hausbegrünung, Bäume, Strauch, Dachrinne, Hausdach)

🎵

tschilp, eher monoton.

Häufig zetern: "terrteterrterr" oder einfache Warnrufe


🎼

»tschilp tschilp, Schelm ! Dieb !

2. AUFENTHALT / BESTAND 

🇧🇪 weit verbreiteter Brutvogel. Zählt zu den häufigsten Vogelarten in BRD.

 

Brutpaare

RLP: + 2300  ( Regelm. häufiger🪺+ Jahres🐦‍⬛ in ganz Rlp)

🇧🇪 4,1- 6,0 Mio
🇪🇺38 - 55  Mio (Verbreitungsschwerpunkt Iberische Halbinsel)

🌎 ca. 500 Mio

 

STATUS

🇧🇪  negativer Bestandstrend

🇪🇺 🌎nicht gefährdet, Trend: abnehmend

3. Körpermerkmale

🅰️ 2-3 J 

14-16 cm

30 g 

🔛23 cm

💯30-40 km/h 

🖍️  Gestalt kräftig
🚹

PK Gefieder braun, auffällige graubraune Streifen
Kopf-Oberseite braun - rostrot
Oberseite + Kehle schwarz
SK während Mauser (Aug-Okt) ziemlich unscheinbar.
 Schnabel  kräftig


🚺+ Jung🐦‍⬛

weniger stark gefärbt

 Schnabel  kräftig

4. Lebensweise

   🖍️ Tagaktiv

lebt gesellig und brütet gerne in Gemeinschaft mit anderen Paaren

🛌 SCHLAFPLÄTZE
mit artverwandten, geschützte Gebäudenischen, unter Dachpfannen, in dichten Hecken, Efeu, Nistkästen. Nutzen die Plätze oft gemeinsam.

Sind im Winter besonders auf warme, trockene Unterschlüpfe angewiesen.

🌿5. Lebensraum

Siedlung, Bauernhof, Kleingärten, Parks ( offene/ halboffene Flächen)

 

🥄6. Nahrung

Samen,Weizen,Hafer, Gerste,

🪰🐛(Maikäfer, Eichenwickler,Kohlweißling),

Obstbaum+ Strauch-Knospen, Samen von Gemüse, reife Früchte, 🍇,

✈️ 7. ZUGVERHALTEN

 🇧🇪 Standvogel

(Gegenden mit kälterem Klima: Zugvogel)

8. PAARUNG / BRUT

 

❤️BALZ

Während Balz 🚹 merkwürdiger Tanz: hüpft mit hängenden Flügeln + abgespreiztem Schwanz auf das 🚺 zu,tschilpt laut.

Meist ist 🚺 noch nicht bereit zur Paarung, nimmt drohende Haltung ein. Darauf tschilpt das 🚹 noch lauter + lockt dadurch andere 🚹 an, die dann ebenfalls um das 🚺 werben.
Wird dem 🚺 das Getschilpe zu viel, ergreift es die Flucht. Haben sich aber schließlich doch ein Männchen und ein Weibchen gefunden, paaren sie sich und bleiben ein Leben lang zusammen.
🪹BRUT

2-3 x • Mrz-Aug
🌳BRUTORTE

Nischenbrüter: sehr variabel, wenig kunstvoller kugelförmiger Bau,  seitliches Einschlupfloch • Baumhöhlen, Mauern, Dachlücken, üppige Fassadenbegrünung, Nistkästen
🛖NESTBAU

trockene Grashalme, Stroh, Blätter, Federn, Moos, andere verfügbare Materialien 
️ NESTHÖHE

1 - 3 m H (mehr/ weniger geschützt)
🪺BRUTZEIT

12 - 14 T 

NESTFLUCHT

12 - 18 T
🥚EIER

2-3 -5 • weiß- grau mit braunen Sprenkeln • 1,5 cm
🍼WEITERVERSORGUNG 

10 T

🥄 NAHRUNG JUNGVÖGEL IM NEST

 🪰🐛🪱, Läuse 

Lautäußerungen Nestlinge

Die Lautentwicklung folgt einer stereotypen Abfolge:

In den ersten 5–6 Stunden nach dem Schlüpfen ist 1 Piepslaut zu hören. Darauf folgt ein übertriebener, eingipfliger „Piep“-Laut.

Ab Tag 2-3 treten zweigipflige „Piep“-Laute  auf.

Dreigipflige „Piep“-Laute können bereits am 1. Tag gegeben werden, ihre Verwendung nimmt jedoch nach dem 20. Tag zu.

Charakteristik:

Ein sehr hochfrequentes, eher leises, wiederholtes „Piep“ oder „Piep-piep“, das intensiviert wird, sobald Eltern zur Fütterung erscheinen.

.Bettellaut:

Sobald die Nestlinge den Kopf aus dem Nest stecken oder die Eltern sehen, fallen sie in ein schnelles, gleichmäßiges Betteln ein.

Flügge Jungvögel (Ästlinge):

Diese rufen nach dem Ausfliegen lauter und anhaltender nach Futter, oft begleitet von Flügelzittern.

Unterscheidungshilfe Lautstärke auf einen Blick

 Adulte sind laut und zwitschern im Chor, Nestlinge piepsen hoch und intensiv, besonders bei der Fütterung.

Frequenz:

Nestlinge haben eine deutlich höhere Stimme als Erwachsene.

😡 9. FEINDE

Katze, Sperber, Greifvögel, Marder, Schleiereule, Turmfalke