im Rhein-Hunsrück-Kreis

wann und wozu braucht man Verhaltenstherapie?
Vielleicht sagen Sie: mein Hund ist kein normaler Hund. Er ist anders.
???
~ Er ist einfach nur stur und reagiert überhaupt nicht auf mich, wenn ich ihn anspreche. Er macht, was er will
~
~ Er geht nicht gerne spazieren, spielt aber auch nicht und manchmal knurrt er sogar
~
~ Er zerbeißt meine Sachen, wenn ich weg bin, verfolgt mich aber regelrecht in unserer Wohnung
~
~ Manchmal macht er ins Haus, aber draußen macht er nicht
~
~ Er attackiert ganz plötzlich andere Hunde, zieht total an der Leine, nimmt noch nicht mal ein Leckerli.
Aber er kommt und will gekrault werden
~
~ Er jagt Fahrrädern und manchmal auch Spaziergängern hinterher
~
~ Manchmal scheint es mir fast, als hätte er Angst
~
~ Er bellt, wenn ich das Haus verlasse
~
~ An fremden Menschen traut er sich nicht vorbei
~
Sie fragen Sich:
Was ist noch normal?
Und vor allem: was kann ich dagegen tun ?
In der Hundeverhaltenstherapie können wir erkennen, warum unser Hund solch einen “Unsinn” macht oder gewisse Verhalten zeigt
und nun durch ein sehr gezieltes Training Änderungen herbeiführen.
Hundeverhaltenstherapie: wie?
Hier sehen wir (Sie und ich) Ihren Hund im Ganzen, sein Wesen, seine Probleme,
seine Möglichkeiten, seine Vorbelastungen.
Alle Faktoren werden berücksichtigt, um das tatsächlich vorhandene Problem mit den angemessenen Maßnahmen angehen zu können.
Dies alles wird besprochen und ein gezieltes Trainingsprogramm gestaltet.
Wir respektieren ihn in seinem Wesen, betrachten ausführlich sein Verhalten während wir mit ihm arbeiten,
und gehen miteinander genau die Schritte, die zu einer Änderung, also zum gewünschten Verhalten führen.
Nicht zu vergessen, dass ein Training durchführbar für Sie und Ihren Hund ist.
Wie schnell geht so eine Veränderung?
Der Zeitaufwand hängt von der Art und Schwere eines Problems ab.
Kann ihr Hund nicht alleine bleiben ist anders zu therapieren als eine Situation, in der schon Angriffe an Frauchen/ Herrchen stattfanden.
Daher kann zeitlich nur nach erfolgter Betrachtung der jeweiligen Situation eine Prognose erfolgen.
Es gibt Probleme, die nur wenige Stunden der Anleitung bedürfen und dann von Ihnen selbstständig zu Hause weitergeführt werden kann.
Eine Panik zu therapieren ist ein langer Prozess, bis eine gute Situation geschaffen wird. Hier können viele Stunden einer Anleitung anfallen, bis Sie die eigenständige Therapie weiterführen können.
Hundeverhaltenstherapie: was ist möglich?
Wir werden aus einem sehr unsicheren Hund keinen Draufgänger machen können (und wollen),
aber einen Hund, der an Ihrer Seite recht sicher durch die Welt geht.
Ein Beispiel aus dem Bereich Panik: Systematische Desensibilisierung
Wenn aus einem “Angsthund”,
der vor den kleinsten (für uns ganz normalen) Dingen schon das Weite sucht,
der die Welt da draußen als beängstigend und bedrohlich empfindet,
für den ein Spaziergang oft den reinsten Stress bedeutet,
der gar nicht raus möchte vor lauter Angst ...
wieder ein Hund wird, der sich wieder traut, recht neugierig die Welt zu entdecken,
auf seinen Spaziergängen auch mal wieder ausgelassen umherläuft,
der die früher als beängstigend empfundenen Geräusche nun besser ertragen kann,
der die vielen Hunde, die auf ihn zukommen zwar nicht zum spielen toll findet, der aber seinen Weg weiter beschreiten kann,
der seinen nötigen Halt - bei Bedarf - nun bei seinem Menschen findet,
ist der neu gewonnene gemeinsame Weg tatsächlich einfach wunderbar!
Einzelstunde Verhaltenstherapie
~ Trainingseinheit ~
Die Gesamtsituation ist analysiert und die jeweiligen Trainingsschritte sind besprochen.
Eine Einzelstunde findet an einem Ort statt, an dem Ihr Hund ein Problem zeigt oder dort,
wo ein Training mit Ihrem Hund momentan sinnvoll ist.
Das auf Sie und Ihren Hund individuell zugeschnittene Training, dem spezielle Trainingseinheiten zugrunde liegen, werden nun angeleitet und umgesetzt.
Auftretende Situationen werden besprochen, Trainingsschritte erklärt, Übungen angeleitet und das Verhalten Ihres Hundes gemeinsam beobachtet und erklärt.
Sie und Ihr Hund werden in alle Trainingseinheiten eingewiesen und intensiv begleitet, um zur Verhaltensänderung eine gemeinschaftliche Basis Ihrer Hund-Mensch-Beziehung zu erreichen.
So können Sie sicher an der Änderung eines unerwünschten Verhaltens Ihres Hundes mit ihm arbeiten
und selbständig die Übungen ausführen.