Klappergrasmücke 

Apr - Sep

1 - 12 (mag weite Flächen, hohe Bäume, Büsche)

 

Video: Klappergrasmücke im Bachlauf

Inhaltsverzeichnis

1. Stimme

2. Aufenthalt / Bestand BRD

3. Körpermerkmale

4. Lebensweise

5. Lebensraum

6. Nahrung

7. Zugverhalten

8. Paarung / Brut

9. Feinde

10. Nistkasten

1. STIMME

🔎

Wartensänger:

bevorzugt exponierte Sitzwarten in dichten Büschen, Hecken, Gärten, oft in der Nähe von Dornensträuchern. Selten ganz frei auf der Spitze exponiert.

• Taggesang

 

lauter, rattender Gesang

Leises, schwatzendes „Vorgeplauder“ mündet in eine laute, trockene Klapper-Reihe, die an das Rattern eines Mühlrades erinnert.

Aufgrund dieses Geräusches wird sie auch „Müllerchen“ genannt.

🎵täck schnalzend 
🎶leises schwätzen leitet laut rhythmisches schlagendes Klappern ein

2. AUFENTHALT / BESTAND BRD

RLP 150 Vögel/🇧🇪180-295 Tsd Brutpaare/ regelm. 🪺 + ☀️🐦‍⬛ weite Teile Rlp.

Meidet Pfälzerwald + Wald, dicht bewaldete Hunsrückhöhen

 

🇪🇺  1,9 - 2,6 Mio. BP geschätzt
🌎21,3-35,5  Mio Vögel weltweit 
Status: nicht gefährdet, Trend: stabil
In 🇧🇪: Zugvogel, häufiger Brutvogel ganz Deutschland, nicht gefährdet,Trend: stabil

3. Körpermerkmale

🅰️ 6 J

• 9-10 cm

• 10 g • 🔛14 cm

 

Die Klappergrasmücke ist die kleinste unserer heimischen Grasmücken. Auch sie führt ein eher verstecktes Leben im Schutz von dichten Sträuchern und jungen Bäumen. Ausfindig machen kann man sie am besten durch ihren Gesang, dem sie auch ihren Namen verdankt.

 

wirken insgesamt gedrungen, kurzschwänzig. 

        🖍️Männchen + Weibchen gleich gefärbt

Kopf dunkelgrau (männlich eher blaugrau, weiblich eher braun)

Kehle weiß
* Oberseite einfarbig graubraun
* Unterseite hell

4. Lebensweise

versteckt lebend, rastlos

 

🛌 SCHLAFPLÄTZE
mit artverwandten

dichte Sträucher, Hecken, junge Bäume und dorniges Gebüsch, um Schutz vor Fressfeinden und Witterung zu finden. Sie bevorzugen strukturreiche Habitate wie Waldränder, Gebüschlandschaften und Gärten. Während der Brutzeit übernachten die Vögel oft in der Nähe ihres Nestes, wobei junge, flügge Vögel manchmal noch im Nest schlafen

5. Lebensraum

🌿 offenes Gelände mit dichten Sträuchern und Hecken, Garten, Parks

 

Am liebsten bevorzugt Wacholder, dichte Laubgehölze, dornige Sträucher.

6. Nahrung

🥄

Insekten und deren Larven + Eier, Obst (Kirsche, Traube), im Frühjahr auch Pollen + Nektar

✈️ 7. ZUGVERHALTEN

Zugvogel - Langstreckenzieher 
Zugvogel: Sudan + Äthiopien

 

Frühjahrszug in Brutgebiete Apr -Mitte Mai.

Wegzug Mitte Aug - Anfang Okt. 
Zugweg in SO-Richtung. Aus GB ziehen über 🇧🇪 in Winterquartiere NO Afrika o. Arabische Halbinsel.

8. PAARUNG / BRUT

❤️BALZ

Apr-Mai • 

Anlocken des Weibchens: Das Männchen fliegt mit flatternden Bewegungen und dem charakteristischen Ruf von einem Nest zum anderen, um ein Weibchen zur Besichtigung zu bewegen.

Paarbildung: Zeigt sich das Weibchen interessiert, vollenden beide Partner gemeinsam das bevorzugte Nest, das meist sehr niedrig in dichten Strukturen verborgen liegt. [1, 2, 3, 4]

Die Paarungszeit ist geprägt von hoher Aktivität und lautem Rufen, wobei die Vögel ansonsten eher ein verstecktes Leben führen

 

❤️monogame Saisonehe
🪹BRUT

1-2 x • Ende Apr - Aug (Hauptbrutzeit Mai - Jun)
🌳BRUTORTE

Freibrüter in Dornenbüschen, dornige Hecken/ Sträucher,  kleinere Nadelbäume, niedrige Sträucher
🛖NESTBAU

napfförmig locker gebaut • Grashalme, Tierhaare, Wurzeln • kleine Stenge,  mit Spinnweben / Fasern verwoben
↕️ ↕️ NESTHÖHE

0,5 - 3  m H
🪺BRUTZEIT

11 - 15 T. 

Versorgung im Nest

beide Eltern brüten + füttern

NESTFLUCHT

11 - 13 T. 
🥚EIER

2-8 grünlich weiß mit braunen Punkt- Flecken 
🍼WEITERVERSORGUNG 

 

😡 9. FEINDE

Mensch, Klimawandel, Vogelgrippe, Parasiten

 Marder

Rabenvögel, Greifvögel, Kuckuck, Weihen

🏠 10. Nistkasten

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